jugendsozialarbeit nord 196/197, Juli/August 2018

Deckblatt Infodienst

Der neue § 16h SGB II: Erste Erkenntnisse zur Wirksamkeit und Umsetzung, Autorin: Susanne Nowak, IN...

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Veranstaltungen

Fachtag „Phänomen Trauma als Herausforderung für die Jugendberufshilfe“

Deckblatt Flyer

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten, 28.09.2018, Meppen, Jugendherberge

Seminar „Mit Witz und Wertschätzung entwaffnen"– Konfliktprävention

Deckblatt Flyer

für Anleiter/innen in Jugendwerkstätten, 16.11.2018, Hannover, Stephansstift

Seminar „Konsum und Sucht – Herausforderung für die praktische Arbeit“

Flyer Deckblatt

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten, 27.-28.11.2018, Hannover, Stephansstift

Downloads

Fortbildungskatalog 3/2018

Forbildungskatalog PACE JuWes

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten

Themenheft 1 2018: Diversity - Sexuelle Identitäten

Titelblatt Themenheft Sexuelle Identitäten

Inhalt Einleitung und Impressum           ...

DOKUMENTATION: LAG JAW - Trägerübergreifender Fachtag der Jugendmigrationsdienste in Niedersachsen

„Im Jugendmigrationsdienst treffen Wünsche, Träume und Lebenswelten auf gesellschaftliche und...

Stellungnahmen

Fünf Fragen zur zukünftigen Ausrichtung der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen

Deckblatt 5 Fragen zur JSA

an den Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen (LAG...

Seminar „Mythos Kulturschock – Vom gelassenen Umgang mit unlösbaren Konflikten“

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten, 24.4.2018, Hannover, ver.di-Höfe

Deckblatt Flyer

Gut drei Jahre nach Beginn der historischen „Flüchtlingsbewegung“ hat sich in weiten Teilen der Fachwelt herausgestellt, dass viele der Befürchtungen und Ängste unbegrün-det waren. So scheint Einiges gar nicht so problematisch zu sein und Vielen kommt allmählich der Gedanke, dass dieses Ereignis eine gewaltige Chance und Bereicherung für unser Land ist. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Schicksale von tausenden Menschen ungeklärt sind. Dabei leben einige lediglich in einem Zustand des Wartens auf weitere Entscheidungen, bzw. ihre Familien, andere wohnen in Flücht-lingscamps oder befinden sich gar in ständiger Lebensgefahr. Ein Ende dieser Völkerwanderung ist auf jeden Fall nicht in Sicht. Und selbst diejenigen, welche schon irgendwo angekommen sind, müssen sich in langwierigen Prozessen integrieren.

Ein Grund mehr, bestehende Fragen und Probleme in der Arbeit, offen zu thematisieren. Denn trotz heuristischen Aktionspotentials und großem Erfolg intuitiver Learning-by-doing-Vorgehensweisen, bleibt das Thema vorerst aktuell und für Viele geht die Arbeit jetzt erst los. Drängend erscheinen die Fragen: Wie bekomme ich Ordnung in die Flut von Informationen über Religion, Politik, Kultur und Interessenlagen? Wenn selbst die Menschen aus den Herkunftsländern ihre Verhältnisse kaum beschreiben können, wie sollen sich dann Fachleute vor Ort dem Thema nähern? Selbstverständlich können wir nicht alle Sprachen dieser Welt lernen und alle Länder persönlich kennenlernen, aber die Tabuisierung von Themen kann nur ein kurzfristiges Mittel sein, um den Betroffenen möglicher-weise eine Zeit der Ruhe und Besinnung zu geben und damit ein emotional beruhigendes Milieu zu schaffen. Doch spätestens mit der schulischen und beruflichen Integration beginnt zwangsläufig die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Denkweisen. Auch wenn es keine einfachen Antworten auf komplexe Fragen gibt, wir sollten gelassen bleiben, denn bei genauer Betrachtung verbindet uns mehr als wir denken.

Inhalte:
- Schlüsselinstrumente Biographiearbeit und Visualisierungen
  (auf Wunsch kurze Vorstellung Sprachunabhängiger IQ-Test)
- (Inter)Kultur(alität) – Im Wechselbad „historischer“ Gefühle

Methoden:
Die kurz gehaltene Einführung in diese Perspektive ist eine Mischung aus theoretischem Dialog und praktischen Anregungen, unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse der Teilnehmer.

Diese Fortbildung wird von der NBank im Rahmen des Scorings als Qualifizierungsnachweis für das Querschnittsziel „Förderung der Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung“ anerkannt.

erstellt am: 31.01.2018