jugendsozialarbeit nord 199, Oktober 2018

Deckblatt Infodienst

Ein geschlechterreflektierender Blick in der Jugendarbeit – Voraussetzung, um auf...

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Veranstaltungen

„Genderkompetenz im interkulturellen Kontext“

Deckblatt Flyer

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten, 18.-19.2.2018, Hildesheim, Priesterseminar

„Konflikten vorbeugen – schwierige Situationen meistern“

Deckblatt Flyer Konflikten vorbeugen

für PACE und Jugendwerkstätten, 21.-22.1.2019, Hannover, Stephansstift

„Geschlechterrollen von der Höhle bis zur künstlichen Intelligenz“

Deckblatt Flyer

Sichtweisen auf Mann und Frau im Kontext historischen und kulturellen Wandels für Pro-Aktiv-Centren...

Downloads

Fortbildungskatalog 1/2019

Forbildungskatalog PACE JuWes

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten

Themenheft 3/2018: Gelungener Einstieg in den Arbeitsmarkt

Deckblatt Themenheft

Kompetenzen – Bewerbung – Anforderungen

Themenheft 2 2018 Jugendsozialarbeit 4.0?

Deckblatt Themenheft

Herausforderung Digitalisierung

Stellungnahmen

Fünf Fragen zur zukünftigen Ausrichtung der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen

Deckblatt 5 Fragen zur JSA

an den Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen (LAG...

Fachinformationen

Einmal im Monat versendet die LAG JAW eine Infomail mit Fachinformationen, Neuerschienungen, aktuellen Veranstaltungshinweisen etc. an alle PACE und Jugendwerkstätten.

Im Folgenden finden Sie jeweils die aktuell versandten Informationen:

1. BMAS Weißbuch Arbeiten 4.0 – die Arbeitswelt von morgen gestalten

Mit dem bis Ende 2016 angelegten Dialogprozess Arbeiten 4.0 schaffte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen Rahmen für einen teils öffentlichen, teils fachlichen Dialog über die Zukunft der Arbeitsgesellschaft. Es ging dabei nicht nur um ein Arbeiten in den neuen Produktionswelten der Industrie 4.0. Es ging auch darum, auf Basis des Leitbilds "Guter Arbeit" vorausschauend die sozialen Bedingungen und Spielregeln der künftigen Arbeitsgesellschaft zu thematisieren und mitzugestalten.Der Dialog fand Ende 2016 mit dem Weißbuch Arbeiten 4.0 seinen Abschluss. In diesem Dokument finden sich die gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse aus dem Dialog wieder, darüber hinaus werden Gestaltungsoptionen erörtert.
www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/a883-weissbuch.pdf


2. Fachtagung „Jugendberufshilfe in der Arbeitswelt 4.0“ am 04./05.12 2017 in Berlin – Kooperationsveranstaltung von BVKE, BAG KJS, BAG EJS und EFAS

Die Digitalisierung von Lebens- und Arbeitswelten hat nicht nur die Industrie, sondern längst auch das Handwerk sowie Dienstleistungs- und Pflegeberufe unter dem Stich-wort „Arbeit 4.0.“ erreicht. Wie wirkt sich dieser Wandel auf verschiedene Branchen, Berufsgruppen und Qualifikationsniveaus aus? Wie muss sich die berufliche Ausbildung von jungen, insbesondere sozial benachteiligten Menschen entwickeln, um zu verhindern, dass diese beruflich „abgehängt“ werden („digital divide“), um sicherzustellen, dass Teilhabe und Chancengerechtigkeit nicht nur Lippenbekenntnisse sind? Die Tagung bietet Gelegenheit, sich sowohl mit technischen Entwicklungen in der Berufsausbildung junger Menschen auseinanderzusetzen als auch die (medien-)pädagogischen und gesellschaftlichen Implikationen der Digitalisierung und Virtualisierung von Lebens- und Arbeitswelten in den Blick zu nehmen.
Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Leitungskräfte sowie Ausbilder/-innen aus allen Handlungsfeldern der Jugendhilfe, Jugendberufshilfe und beruflichen Bildung.
www.bagkjs.de/jbh_in_der_arbeitswelt_4_0

 

3. Praxissammlung „Gesundheit und Teilhabe“

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat eine Praxissammlung "Gesundheit und Teilhabe" im Rahmen der Plattform "Digitale Arbeitswelt" veröffentlicht. Sie soll zeigen, wie gute, innovative Ansätze, die wirtschaftliche Interessen und das Wohl der Beschäftigten miteinander verbinden, in der betrieblichen Praxis aussehen können.
www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/a887-praxissammlung-gesundheit-teilhabe-arbeitswelt-4-0.pdf


4. Analyse zu Männern und Frauen in technischen Ausbildungsberufen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)

Die aktuelle Analyse des BIBB ergab, dass trotz zahlreicher Maßnahmen zur Förderung der Ausbildung von Frauen in technischen Berufen ihr Anteil in den letzten mehr als 20 Jahren nicht gesteigert werden. So lag der Anteil im Jahr 2015 mit 12,4 Prozent auf dem Niveau des Jahres 1993. Obwohl diese Bilanz zahlenmäßig ernüchternd ausfällt, lohnt dennoch ein genauerer Blick auf die Unterschiede zwischen Männern und Frauen in technischen Ausbildungsberufen. Denn die BIBB-Auswertung zeigt: Es gibt durchaus "frauentypische" Technikberufe, auch wenn es nur wenige sind. Der Beitrag "Technikberufe: Nicht immer nur reine Männersache" aus der Ausgabe 2/2017 der BIBB-Fachzeitschrift "Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis - BWP" kann kostenlos heruntergeladen werden.
www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/bwp/show/8287

   

5. Fünf Fragen zur Ausrichtung der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen

Der LAGJAW-Vorsitzende Josef Hilgefort äußert sich dazu unter:
nord.jugendsozialarbeit.de/index.php
    
    

6. Nationaler Aktionsplan gegen Rassismus beschlossen

Die Bundesregierung hat am 14. Juni den von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière und von Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley vorgelegten "Nationalen Aktionsplan gegen Rassismus - Positionen und Maßnahmen zum Umgang mit Ideologien der Ungleichwertigkeit und den darauf bezogenen Diskriminierungen" (NAP) beschlossen.
Kern des beschlossenen NAP sind Positionen und Maßnahmen in folgenden Hand-lungsfeldern: Menschenrechtspolitik; Schutz vor Diskriminierung und Ahndung von Straftaten; Bildung und politische Bildung; Gesellschaftliches und politisches Engagement für Demokratie und Gleichwertigkeit; Diversität im Arbeitsleben, Aus- und Fortbildung sowie Stärkung interkultureller und sozialer Kompetenz im Beruf; Rassismus und Hass im Internet sowie Forschung.
www.bmfsfj.de/blob/116798/72771122e62aadf97f1137f4a98e230b/nationaler-aktionsplan-rassismus-data.pdf


7. Programm „Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten“ geht in die 2. Ausschreibungsrunde

Das Programm der Robert-Bosch-Stiftung fördert gute Ansätze, die sich zum Ziel gesetzt haben, Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Flüchtlingen und der lokalen Bevölkerung herzustellen. Um eine Förderung bewerben können sich Initiativen aus Kommunen mit bis zu 100.000 Einwohnern oder strukturschwache Regionen. Die Höchstfördersumme beträgt 20.000€. Es gibt keine Bewerbungsfrist. Bewerbungen sind laufend möglich. Weitere Informationen unter:
www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/64720.asp


8. bpb-Schriftenreihe: Die Angst vor den anderen - Ein Essay über Migration und Panikmache

Migration ist seit jeher ein fester Bestandteil der menschlichen Lebensweise. Unbestritten stellen große Migrationsbewegungen, zumal innerhalb kurzer Zeit, eine Herausforderung auch für die Gesellschaften aufnehmender Länder dar. Aber wie kommt es, dass Viele den Neuankömmlingen mit Hass und Hetze begegnen und trotz vielfach besseren Wissens Untergangsszenarien heraufbeschwören?
Der Soziologe Zygmunt Bauman setzt sich in diesem Essay mit der Hysterie auseinander, die den aktuellen Diskurs über Migration prägt. Er analysiert den Alarmismus, die zunehmende Menschenfeindlichkeit und den wachsenden Nationalismus in vielen Ländern.
www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/246889/die-angst-vor-den-anderen


9. Geflüchtete kommen immer mehr auf dem Arbeitsmarkt an – Kurzbericht des  Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufforschung (IAB)

Der Kurzbericht beschreibt erste Einblick in die betriebliche Einstellungs- und Ausbildungsbereitschaft gegenüber Geflüchteten, die seit 2014 nach Deutschland gekommen sind. Danach hat jede 4. Zeitarbeitsfirma Erfahrungen mit Geflüchteten gesammelt, überwiegend in den Bereichen Gastgewerbe, Erziehung und Unterricht sowie Metalle und Metallerzeugung. Schon vorhandene betriebliche Erfahrungen mit Beschäftigten, die einen Migrationshintergrund haben, reduzieren die Hürden für eine betriebliche Neueinstellung ähnlicher Bewerber. Jedoch sind mangelnde Deutschkenntnisse der Hauptgrund für Einstellungshemmnisse.
doku.iab.de/kurzber/2017/kb1417.pdf


10. Religionsmonitor 2017 der Bertelsmannstiftung

Die Bertelsmannstiftung hat in ihrem Religionsmonitor 2017 ermittelt, dass die Integration muslimischer Einwanderer in Deutschland deutliche Fortschritte gemacht hat. Spätestens seit der zweiten Generation sind sie mehrheitlich in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Der Religionsmonitor 2017, hat Sprachkompetenz, Bildung, Teilhabe am Arbeitsleben und interreligiöse Kontakte von Muslimen in Westeuropa 
untersucht. Deutschland sehen die Forscher auf einem guten Weg, auch wenn Teile der Gesellschaft die Integrationserfolge zu wenig anerkennen.
www.bertelsmann-stif-tung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/Studie_LW_Religionsmonitor-2017_Muslime-in-Europa_Ergebnisse-und-Laenderprofile.pdf


11. Broschüre- Mal ehrlich- Flucht und Asyl in Niedersachsen

Die neue Broschüre des Flüchtlingsrats Niedersachsen liefert Grundlageninformationen zu Flucht und Asyl (nicht nur) in Niedersachsen.Auf 48 Seiten (Din A 5) werden in anschaulicher Form grundlegende Informationen sowie aktuelle Zahlen und Fakten zum Thema Flucht und Asyl auf den Punkt gebracht. Außerdem bietet die Broschüre Argumentationshilfen, um gängigen Vorurteilen entgegen zu treten, und gibt darüber hinaus praktische Tipps zum selbst aktiv werden. Die Broschüre wurde in Zusammenarbeit mit der Stiftung Leben & Umwelt verfasst.
www.nds-fluerat.org/24158/zeitschrift/mal-ehrlich-flucht-und-asyl-in-niedersachsen/attachment/broschuere_asyl_nds_web/


12. Informationen zur Befreiung vom Rundfunkbeitrag

In der Vergangenheit ist es immer wieder vorgekommen, dass Asylsuchende irritiert waren, weil sie Rundfunkgebührenrechnungen erhalten haben. Eine Informationsbro-schüre von ARD, ZDF und Deutschlandradio hilft bei der Beratung. Es geht vor allem um die Frage: "Ich bin Asylbewerber und habe einen Brief vom Beitragsservice erhalten. Was muss ich tun?" Der Flüchtlingsrat Niedersachsen hat einen Flyer dazu entworfen, der in den Sprachen deutsch, englisch, französisch, griechisch, arabisch, farsi und somali erstellt wurde.
www.nds-fluerat.org/infomaterial/materialien-fuer-die-beratung/attachment/20170214_bkm_flyer-asylbewerber-de-1/


13. Dritte Auflage der Pro-Asyl-Broschüre "Pro Menschenrechte – Contra Vorurteile"

In ihrer 3. überarbeiteten Auflage in gehen die Herausgeber/innen: Amadeu Antonio Stiftung, IG Metall, Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ der IG Metall, PRO ASYL kurz und griffig auf die gängigen Vorurteile gegen Asylsuchende und Flüchtlinge ein und liefern dabei wichtige Fakten und Argumente zur Debatte über Flüchtlinge in Deutschland und Europa.Die Broschüre passt in jede Hosentasche und eignet sich dadurch auch perfekt zum Verteilen auf Veranstaltungen.
www.proasyl.de/wp-con-tent/uploads/2015/12/Pro_Menschenrechte_Contra_Vorurteile_2017_Webversion.pdf


14. Stichwort Datenschutz

Die Bundezentrale für politische Bildung (bpb) hat ein Dossier zum Thema Datenschutz veröffentlicht und geht darin verschiedenen Fragen nach wie z.B.:Was sind die Prakti-ken und Risiken sozialer Medien? Wie steht es um das Datenschutzrecht und welchen Preis hat Privatsphäre? Außerdem: Ein Leitfaden zum Datenschutz im Alltag und ein Dialog über Sicherheit oder Privatsphäre.
www.bpb.de/gesellschaft/medien/datenschutz/194386/welchen-preis-hat-privatsphaere
Außerdem gibt eine umfangreiche Schriftenreihe zu diesem Thema, abrufbar unter:
www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/143502/datenschutz


15. Facebook veröffentlicht Informationstools gegen Falschmeldungen

Fake News, also bewusst gestreute Falschmeldungen, sind derzeit ein großes Thema: viel wird diskutiert, wie man verlässliche Informationen von manipulierenden, absichtlich irreführenden oder auch scherzhaften Falschmeldungen unterscheiden kann, und wie insbesondere Nutzer von Sozialen Netzwerken bei der Überprüfung und Unterscheidung von echten und falschen Meldungen unterstützt werden können. Hierzu wurde ein Informations-Tool entwickelt, das es Menschen erleichtern soll, Falschmeldungen als solche zu erkennen. Dieses Tool bietet Facebook Nutzerinnen und Nutzern in 14 Ländern einige Tage lang ganz oben im Facebook News Feed an. Klickt man auf dieses Informations-Tool, so erhält man Informationen und Ressourcen im Facebook-Hilfebereich, einschließlich Tipps zum Erkennen von Falschmeldungen.
www.facebook.com/help/188118808357379


16. Klicksafe informiert über Darknet

Aus den Medien kennt man den Begriff Darknet meistens nur in Verbindung mit negativen Schlagzeilen wie dem Amokläufer von München, der dort angeblich seine Waffe bekommen haben soll. Doch was genau ist das Darknet eigentlich? klicksafe informiert in Kooperation mit dem Projekt "Chaos macht Schule" des CCC Mannheim e.V. über die technischen Zusammenhänge, die Entstehung und Nutzungsmotive des Darknets.
www.klicksafe.de/themen/datenschutz/darknet/


17. Broschüre: Grenzgebiete – Sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen

Die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS) hat eine Broschüre über sexuelle Grenzverletzungen unter Jugendlichen heraugegeben. Junge Menschensind oft unsicher in der Einschätzung von grenzwertigen Situationen. Sie müssen sichere Einschätzungen in grenzwertigen Situationen erst lernen und brauchen Gelegenheiten, um über ihre Erfahrungen und Fragen zu sprechen und Informationen, die helfen, grenzverlet-zendes Verhalten einzuordnen und zu verhindern. Dafür werden in der Broschüre umfassende Informationen zur Verfügung gestellt: aktuelle Forschungsergebnisse zu Risiken und Folgen von sexuellen Übergriffen unter Jugendlichen, Themen für die Präventionsarbeit und konkrete Methoden für die Arbeit mit Mädchen und Jungen. Die Broschüre richtet sich an pädagogische Fachkräfte in Jugendarbeit, Jugendhilfe und Schulen und kann für 10,00 € bei der LJS bestellt werden.
www.jugendschutz-materialien.de