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Das Bundesprogramm „Jugendmigrationsdienste“

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Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund

Über 470 Jugendmigrationsdienste (JMD) bundesweit begleiten junge Menschen mit Migrationsgeschichte im Alter von 12 bis 27 Jahren mittels individueller Angebote und professioneller Beratung bei ihrem schulischen, beruflichen und sozialen Integrationsprozess in Deutschland. Individuelle Unterstützung, Gruppen- und Bildungsangebote sowie eine intensive Vernetzung mit Schulen, Ausbildungsbetrieben, Integrationskursträgern und anderen Einrichtungen der Jugendhilfe zählen zu den wesentlichen Aufgaben der JMD.

 

Mit dem Ziel der Partizipation in allen Bereichen des schulischen, beruflichen, sozialen, kulturellen und politischen Lebens stellen die JMD jugendspezifische, präventive und lebenslagenorientierte Hilfestellungen zur Verfügung. Durch ihre Beratung und Begleitung der jungen Migrantinnen und Migranten tragen sie zum Ausgleich individueller und struktureller Benachteiligungen bei und leisten einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen.

 

Das Programm wird von vier Trägergruppen (evangelische, freie, katholische und sozialistische Trägergruppe) durchgeführt. Für die katholische Trägergruppe koordiniert das JMD-Management das KJP-Programm. Die fachliche Begleitung der JMD erfolgt seitens der Bundesgeschäftsstelle der BAG KJS, dem Referat Migration und Integration im Deutschen Caritasverband (DCV) und von regional und sektoral zugeordneten Fachberatern/-innen.

 

Die fachliche Begleitung/ Programmkoordination unterstützt die Träger der Jugendmigrationsdienste bei der Einbindung zusätzlicher Programme, die dem Ausbau und der Weiterentwicklung der Arbeit vor Ort dienen. Sie bindet weitere relevante EU-, Bundes- und Landesprogramme mit ein. Sie initiiert und begleitet die Entwicklung und Erprobung neuer Ansätze im präventiven und stabilisierenden Bereich, dies bezieht sich insbesondere auf die berufliche Orientierung und Beratung ethnisch benachteiligter Jugendlichen an Schulen und auf die Zugänge der Zielgruppe zu Vereinen, Verbänden und anderen Formen gesellschaftlicher Partizipation.

 

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