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Aufgaben/Angebote

1. Individuelle Integrationsförderung mit Integrationsförderplanung und sozialpädagogischer Beratung

Die individuelle Integrationsförderung geht von einem ganzheitlichen Ansatz aus, der sich an den Ausgangslagen, Kompetenzen und Ressourcen junger Menschen mit Migrationshintergrund orientiert und der die erreichten Bildungsabschlüsse sowie die non-formalen und informell erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten einbezieht. Die individuelle Integrationsförderung erfolgt freiwillig und bedarfsorientiert, sowohl durch die Integrationsförderplanung mit dem Verfahren des Case Managements, als auch durch die sozialpädagogische Beratung. Die Jugendmigrationsdienste beziehen das Umfeld der jungen Menschen (insbesondere die Eltern) in die Beratung und Begleitung ein und stimmen sich eng mit anderen relevanten Einrichtungen ab.

 

2. Durchführung von Gruppenangeboten zur Unterstützung des Integrationsprozesses

Die individuelle Integrationsförderung der Jugendmigrationsdienste wird durch Gruppenangebote ergänzt. Die Gruppenarbeit ist ein Angebot der Jugendmigrationsdienste, das den jungen Menschen hilft, ihre Persönlichkeit zu entwicklen und ihre sozialen sowie interkulturellen Kompetenzen durch Gruppenerlebnisse zu steigern.


3. Elternarbeit in den Jugendmigrationsdiensten

Die Jugendmigrationsdienste unterstützen Eltern von jungen Menschen mit Migrationshintergrund durch Beratung zu den Bildungs- und Berufsbildungsbiographien ihrer Kinder sowie den Erwartungen und Anforderungen, die an die jungen Menschen und ihre Eltern in diesem Zusammenhang gestellt werden.


4. Förderung von freiwilligem und bürgerschaftlichem Engagement junger Menschen mit Migrationshintergrund

Freiwilliges und bürgerschaftliches Engagement von jungen Menschen mit Migrationshintergrund wird durch die Jugendmigrationsdienste gefördert, sichtbar gemacht und anerkannt. Des Weiteren werden die Zielgruppen durch die Beratungsfachkräfte darin gestärkt, in allen Bereichen des sozialen, kulturellen und politischen Lebens zu partizipieren und ihre Rechte einzufordern.


5. Netzwerk- und Sozialraumarbeit

Wesentliche Voraussetzung für die Gestaltung der individuellen Integrationsförderung ist die aktive Beteiligung der Jugendmigrationsdienste an den Netzwerken ihres Zuständigkeitsbereiches. Als Angebot der Jugendsozialarbeit kooperieren sie mit allen relevawnten Diensten und Einrichtungen und nehmen für die jungen Menschen mit Migrationsgeschichte eine Anlauf-, Koordinierungs- und Vermittlungsfunktion wahr.


6. Initiierung und Begleitung der interkulturellen Öffnung

Die Jugendmigrationsdienste setzen sich aktiv für die interkulturelle Öffnung aller für die Zielgruppe relevanten Dienste und Einrichtungen der sozialen Handlungsfelder in öffentlicher und freier Trägerschaft sowie der Netzwerkpartner ein. Bei Bedarf führen die JMD Informations- und Bildungsveranstaltungen oder organisieren interkulturelle Traininngs. Sie stellen ihre Arbeit und die Anliegen junger Menschen mit Migrationsgeschichte in der Öffentlichkeit dar, vertreten die Interessen der Zielgruppe, arbeiten mit Migrantenorganisationen zusammen und fördern den interkulturellen Dialog.