jugendsozialarbeit nord 211, Oktober 2019

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Jessica Schleinkofer: Projekte zur Nachhaltigkeit – eine Chance für junge Menschen in...

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Themenheft 3/2019

Deckblatt Themenheft Erfolgsgeschichten

Warum sich Dranbleiben lohnt! Erfolgsgeschichten und -konzepte

Fortbildungskatalog 4/2019

Forbildungskatalog PACE JuWes

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten

Themenheft 2/2019

Deckblatt Themenheft

Doing Culture – Wege zu selbstbestimmter Teilhabe

Stellungnahmen

Fünf Fragen zur zukünftigen Ausrichtung der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen

Deckblatt 5 Fragen zur JSA

an den Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen (LAG...

Fachtag "Hilfe aus einer Hand?!?" –

Jugendberufsagenturen und One-Stop-Government, 15.10.2015, Wolfsburg, Haus der Jugend

Fachtag Jugendberufsagenturen

Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung wurde vereinbart, flächendeckend Jugendberufs-agenturen einzurichten. Die einzurichtenden Jugendberufsagenturen sollen die Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern II, III und VIII für unter 25-Jährige bündeln. Dabei geht es um die Herausforderung, unterschiedliche Beratungsdienste in einer Beratungsinstanz zu bündeln, für alle Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf eine qualifizierte Beratung und ein be-darfsorientiertes Angebot bereitzustellen sowie den Beratungsprozess insgesamt effektiver und effizienter zu gestalten und gewinnbringend aufeinander abzustimmen. Erstmals soll eine rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit von Jobcenter, Jugendamt und Freien Trägern in-stitutionalisiert werden.

Seit 2009 sind im Bundesgebiet ca. 150 „Jugendberufsagenturen“ entstanden. In Niedersach-sen ist die Bildung von Jugendberufsagenturen im Aufbau. In Salzgitter sind die Partner unter ein Dach zusammengezogen, auch in Hannover-Garbsen wird diese Form der Kooperation umgesetzt.

Je besser die jeweiligen Leistungen abgestimmt sind, desto eher wird es gelingen, einen Weg in Ausbildung und Beruf zu finden. Es zeigt sich anhand der erprobten regionalen Modelle und an den momentanen Diskussionen in den Regionen, dass es kein homogenes Modell „Jugendberufsagentur“ geben wird. Kooperationsverfahren, Organisationsstrukturen und Förder-schwerpunkte haben sich an den regionalen Bedarfen auszurichten. Dazu kann die Qualität der Kooperation zwischen Jobcenter, Arbeitsagentur, Jugendamt und freien Jugendhilfeträgern entscheidend für den Integrationserfolg sein.
Im Rahmen der Fachtagung wird es darum gehen, spezifische Aspekte kennenzulernen. Dazu gehören die kritische Beleuchtung der Jugendberufsagenturen, die Frage von Transparenz und Partizipation, die Einbindung der Angebote Freier Träger und administrative Fragen der Umsetzung. An zwei Beispielen wird der Praxisbezug in Niedersachsen hergestellt sowie die Voraussetzungen einer gelingenden Kooperation erläutert.
Die Veranstaltung gibt interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, sich über Erfolgsfaktoren, Optimierungspotenziale und regionale Herausforderungen von Jugend-berufsagenturen zu informieren und auszutauschen.

erstellt am: 28.09.2015