jugendsozialarbeit nord 211, Oktober 2019

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Jessica Schleinkofer: Projekte zur Nachhaltigkeit – eine Chance für junge Menschen in...

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Themenheft 3/2019

Deckblatt Themenheft Erfolgsgeschichten

Warum sich Dranbleiben lohnt! Erfolgsgeschichten und -konzepte

Fortbildungskatalog 4/2019

Forbildungskatalog PACE JuWes

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten

Themenheft 2/2019

Deckblatt Themenheft

Doing Culture – Wege zu selbstbestimmter Teilhabe

Stellungnahmen

Fünf Fragen zur zukünftigen Ausrichtung der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen

Deckblatt 5 Fragen zur JSA

an den Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen (LAG...

Workshop "Pädagogische Professionalität in der Migrationsgesellschaft"

Ein Ansatz für Jugendwerkstätten und Pro-Aktiv-Centren, 8.12.2016, Oldenburg, PFL

„Migration“ ist ein grundlegendes Kennzeichen der gesellschaftlichen Wirklichkeit. Die mit Migrationsphänomenen einhergehenden Wandlungsprozesse betreffen nicht allein spezifische gesellschaftliche Bereiche, sondern vielmehr Strukturen und Prozesse der Gesellschaft im Ganzen. Problembeschreibungen sind hierbei charakteristisch für das Verhältnis von Pädagogik und Migration. So sind pädagogisches Handeln und pädagogische Institutionen sowohl unter der Perspektive Handlungsfähigkeit als auch unter dem Gesichtspunkt Legitimität durch die migrationsgesellschaftliche Wirklichkeit grundlegend herausgefordert.

Im Workshop soll erfahrungsbezogen und erfahrungsreflexiv über Perspektiven einer Pädagogik der Migrationsgesellschaft diskutiert und nachgedacht werden. Wie ist es möglich, besondere Bedingungen in der Lebenswirklichkeit einiger Jugendlicher (Diskriminierungserfahrungen, Zugehörigkeitszuschreibungen, Selbstverständnisse, Ressourcen(mangel) etc.) in Rechnung zu stellen, ohne damit die Jugendlichen auf diese Bedingungen festzulegen?

Das zentrale Anliegen des Workshops ist es, an den Erfahrungen und Problembeschreibungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Jugendwerkstätten und Pro-Aktiv-Centren anzusetzen und gemeinsam einerseits die Voraussetzungen der Problemdarstellungen zu erörtern als auch nach Möglichkeiten des angemessenen Umgangs mit Problemzusammenhängen suchen.
Hierbei wird die Auseinandersetzung geleitet von einer migrationspädagogischen Perspektive, die als Offerte zu einer Praxis des Denkens, Sprechens und Handelns verstanden werden kann und versucht weniger Macht über Andere auszuüben. An zwei Themen wird dies im Rahmen des Workshops konkretisiert:
•    Umgang mit Differenzverhältnissen
•    Umgang mit Dominanzverhältnissen.
 
Der Tagesworkshop wird von Prof. Dr. Paul Mecheril und Fatoş Atali-Timmer durchgeführt. Neben einem Impulsvortrag und Plenumsdiskussionen wird im Rahmen von Gruppenarbeit an eigenen Fallbeispielen gearbeitet.



Maximale Teilnehmer/innenzahl: 25


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erstellt am: 27.07.2016