jugendsozialarbeit nord 207, Juni 2019

Deckblatt Infodienst

Junge Selbsthilfe – Viel Bewegung abseits von Klischees, Miriam Walther

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Downloads

Themenheft 1/2019

Deckblatt Themenheft

Psychische Erkrankungen als Herausforderung für die Jugendberufshilfe

Fortbildungskatalog 3/2019

Forbildungskatalog PACE JuWes

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten

Themenheft 3/2018: Gelungener Einstieg in den Arbeitsmarkt

Deckblatt Themenheft

Kompetenzen – Bewerbung – Anforderungen

Stellungnahmen

Fünf Fragen zur zukünftigen Ausrichtung der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen

Deckblatt 5 Fragen zur JSA

an den Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen (LAG...

Seminar "Mythos Realität– Von der Auseinandersetzung mit fremden Realitäten“

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten, 19.06.2019, "Rotation" in den ver.di-Höfen Hannover

Deckblatt Flyer

Wenn Sie sich einem klar definierten Kulturkreis zugehörig fühlen, auf wie viele Generationen glauben Sie zurückblicken zu können? Sind Sie eher altruistisch oder hedonistisch? Denken Sie kollektiv oder individuell? Halten sie Gewalt in jedem Kontext für verzichtbar? Haben sie sich schon mal gefragt, warum Sie denken, was Sie denken?

Lebensrealitäten sind individuelle, subjektive Konstrukte eines jeden Menschen, welche nicht zwangsläufig verstanden werden müssen und mit denen der Mensch schon gar nicht einverstanden sein muss, die einer Logik folgen. Eine Unzahl von verschiedenen Faktoren sind dabei beteiligt und diese erlauben eine Vielzahl von Verhaltensmöglichkeiten. Was dem einen geradezu überlebenswichtig erscheint, ist dem anderen möglicherweise gleichgültig. Was dem einen vertraut erscheint, ist dem anderen fremd. Aber nicht alles „Fremde“ wird automatisch negativ empfunden! Scheinbar ergibt sich hier aus dem Reiz des Unbekannten eine Attraktivität, die dem Menschen eigen zu sein scheint und die wir pädagogisch nutzbar machen können.

In diesem Seminar wird nach nachvollziehbar logischen Mustern geforscht. Anhand von Beispielen aus der pädagogischen Praxis, werden diese affektlogischen Muster aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und dabei insbesondere die Bedeutung der Emotionen und der kollektiven Kraft fokussiert. Ebenso wird nicht nach Unterschieden, sondern nach kleinsten gemeinsamen Nennern gesucht. Antworten auf religiöse und politische Fragen, sowie Norm- und Wertorientierungen, werden nicht in der scheinbar „fremden“ Sichtweise verortet, sondern auf historische Zusammenhänge überprüft und interdisziplinär erörtert. Damit wird sowohl der Begriff der (Inter)Kultur(alität) definiert, als auch Verständnis für die „kulturellen“ Eigenwelten des Menschen geschaffen.

Maximale Teilnehmer/innenzahl: 20

Seien Sie herzlich zu unserer Veranstaltung eingeladen!

Diese Fortbildung wird von der NBank im Rahmen des Scorings als Qualifizierungsnachweis für das Querschnittsziel „Förderung der Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung“ anerkannt.

erstellt am: 19.02.2019