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Themenheft 3/2015, aktualisierte Neuauflage Dez. 2019

Das Fördern planen – Individuelle Förderplanarbeit in Jugendwerkstätten und Pro-Aktiv-Centren

Themenheft 3/2019

Deckblatt Themenheft Erfolgsgeschichten

Warum sich Dranbleiben lohnt! Erfolgsgeschichten und -konzepte

Fortbildungskatalog 4/2019

Forbildungskatalog PACE JuWes

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten

Stellungnahmen

Fünf Fragen zur zukünftigen Ausrichtung der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen

Deckblatt 5 Fragen zur JSA

an den Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen (LAG...

Seminar „Sexualisiertes Verhalten unter Jugendlichen“

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten, 17.9.2019, Hannover, ver.di

Flyer Deckblatt

Sexualisierte Grenzverletzungen von Jugendlichen an Jugendlichen können mit Anspielungen über das Aussehen oder die Figur beginnen. Oft geht eine unangenehme „Anmache“ über das „Spannen“ in der Umkleidekabine bis hin zu nicht gewünschten – angeblich unbeabsichtigten – Berührungen weiter. Es können gezielte unerwünschte Berührungen an Geschlechtsteilen folgen, bis hin zu sexueller Nötigung oder gar Vergewaltigung. Bei sexuellen Übergriffen unter Jugendlichen ist immer eine fachkompetente Intervention erforderlich. Ziele sind dabei sowohl Schutz als auch Bewältigung für die/den betroffene/n Jugendliche/n auf der einen Seite und eine eindeutige Bewertung bzw. Sanktionierung des Verhaltens des/r übergriffigen Jugendlichen auf der anderen Seite.

In der Fortbildung geht es um Informationen zu Formen sexualisierter Gewalt unter Jugendlichen. Des Weiteren werden professionelle Handlungsstrategien nach einer Aufdeckung durch die/den betroffene/n Jugendliche/n, oder deren Freund/innen und der Schutz Jugendlicher vor (weiteren) sexuellen Übergriffen vermittelt. Dazu gehören u. a. auch Fragen zur Einschätzung, ob Interaktionen unter Jugendlichen noch „normal“ sind oder bereits einen Übergriff darstellen. Die Erarbeitung einer eigenen Einschätzung und daraus resultierende Handlungsanforderungen bilden einen Schwerpunkt für die Erlangung von Handlungssicherheit im (sozial)pädagogischen Feld. Verschiedene Handlungsschritte werden aufgezeigt und bezogen auf ihre Folgen diskutiert. Geeignete Präventionsmaßnahmen werden dargelegt. Zum Abschluss wird die Bedeutung von vernetztem Handeln im regionalen Kontext veranschaulicht.

Methoden
Vortrag, Übungen zur Einschätzung, Kleingruppenarbeit, Fallbeispiele, Diskussion

Maximale Teilnehmer/innenzahl: 20

Diese Fortbildung wird von der NBank im Rahmen des Scorings als Qualifizierungsnachweis für das Querschnittsziel „Förderung der Gleichstellung von Männern und Frauen“ anerkannt.

erstellt am: 01.04.2019