jugendsozialarbeit nord 224, November 2020

Deckblatt Infodienst

Mit Jugendlichen über Drogen sprechen – MOVE (Motivierende Kurzintervention) ermöglicht Prävention...

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Veranstaltungen

Online-Seminar "Junge Frauen und Männer in unsicheren Bildungsprozessen begleiten"

Deckblatt Online-Seminar

Perspektiven genderreflektierter Jugendarbeit, 2.12.2020, 10:00-17:00 Uhr

Online-Seminar „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen –

Flyer Deckblatt

Auswendig lernen hilft nicht. Was dann?“, Mittwoch, 25.11.2020 oder Donnerstag, 26.11.2020

Online-Seminar „Geschlechtsbewusste Prävention von Grenzverletzungen und Gewalt“

Flyer Deckblatt

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten, 12. oder 19.11.2020, ONLINE

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Themenheft 3/2020

Deckblatt Themenheft Digitalisierung

„...wie in meiner Westentasche!“ – Digitalisierung als soziales Phänomen

Jugendberufshilfe und Jugendmigrationsberatung sind systemrelevant

Jugendarmut bei Ausländer/innen in Niedersachsen dramatisch gestiegen: Bundesweiter Trend wird auch...

Fortbildungskatalog 4/2020

Forbildungskatalog PACE JuWes

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten

Stellungnahmen

Fünf Fragen zur zukünftigen Ausrichtung der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen

Deckblatt 5 Fragen zur JSA

an den Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen (LAG...

Online-Seminar "Junge Frauen und Männer in unsicheren Bildungsprozessen begleiten"

Perspektiven genderreflektierter Jugendarbeit, 2.12.2020, 10:00-17:00 Uhr

Deckblatt Online-Seminar

Fachkräfte, die junge Menschen auf ihren Entwicklungs- und Bildungswegen begleiten, setzen sich täglich mit deren Unsicherheiten und Konflikterfahrungen auseinander. Sie nehmen eine wichtige Schlüsselrolle im Prozess der Abgrenzung und Neuorientierung während des Heranwachsens ein und erleben die Entwicklungskonflikte von Jugendlichen hautnah. Das Thema Gender ist dabei omnipräsent. Ob nun aus Sicht der Jugendlichen in ihrer Entwicklung oder allgemein in ihren täglichen Kontakten; Oder aus fachlicher Sicht, konkret im jeweiligen Umgang als Professionelle mit den jungen Menschen. Nicht zuletzt hat sich gezeigt, dass aus gesellschaftlicher Perspektive Gender eine wichtige Rolle in Radikalisierungsprozessen spielt: Welchen Erwartungen, Sorgen und Klischees begegnen junge Männer, welchen Rollenvorstellungen begegnen junge Frauen und wie würden sie es sich für sich selbst wünschen? Wie geht es queeren Identitäten in der Adoleszenz?

Mit welchen gesellschaftlichen Vorstellungen von Männlichkeit(en) und Weiblichkeit(en) werden junge Menschen im Heranwachsen konfrontiert? Wieviel Spielraum oder wie wenig Ausprobieren wird ihnen ermöglicht? Mit welchen Vorstellungen von tradierten Familienkonzepten in unterschiedlichen Lebensentwürfen begegnen wir Fachkräfte den Jugendlichen?

In der Fortbildung soll es darum gehen, genderreflektierte Ansätze der Jugendarbeit zu diskutieren. Auch rassismuskritische und religionssensible Ansätze sollen insofern eine Rolle spielen, als dass sie mit Geschlechterfragen untrennbar verwoben sind. Dabei spielen die eigenen Erfahrungen und Reflexionsprozesse der Teilnehmenden eine zentrale Rolle: Welche Praxiserfahrungen machen Sie in Ihrer Arbeit, die Sie gern mit der Gruppe in kollegialer, respektvoller Runde thematisieren und hinterfragen würden?

Diese Fortbildung wird von der NBank im Rahmen des Scorings als Qualifizierungsnachweis für das Querschnittsziel „Förderung der Gleichstellung von Männern und Frauen“ anerkannt.


erstellt am: 02.12.2020