Der Bund schafft den Kulturpass für Jugendliche ab
100 Euro für Museen, Theater, Konzerte oder Bücher bekommen 18-Jährige vom Bund – das ist die Idee des von der früheren Ampel-Regierung ins Leben gerufenen Kulturpasses. Jetzt wird das Angebot zum Jahresende eingestellt. Kulturstaatsminister Weimer hatte das Auslaufen des Passes bereits angekündigt. Zur Begründung hatte er auf eine Einschätzung des Bundesrechnungshofes verwiesen. Demnach darf der Bund keine Kulturangebote finanzieren, weil Kultur Ländersache ist. Die Bundesschülerkonferenz reagierte enttäuscht. Der Kulturpass habe für Chancengleichheit gesorgt und damit auch demokratische Werte und gesellschaftliche Teilhabe gestärkt. Gestartet war das Projekt vor zwei Jahren mit 200 Euro.
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