Bündnis Gesamtprogramm Sprache retten fordert uneingeschränkten Zugang zum Integrationskurs für geflüchtete und zugewanderte Menschen
Der Deutsche Caritasverband e.V. beteiligt sich am Appell „Schaden abwenden! Lernsperre aufheben! Deutschkenntnisse fördern!“ des Bündnisses Gesamtprogramm Sprache retten. Dazu Caritas-Vorstand Oliver Müller: „Sprache öffnet Türen: zu Arbeit, zu gesellschaftlicher Teilhabe und zu einer echten Perspektive in Deutschland. Der erfolgreiche Abschluss eines Integrationskurses ist für viele Menschen der entscheidende Schritt auf diesem Weg.“ Es ist daher völlig unverständlich, dass viele Zugewanderte, darunter auch Ukrainerinnen und Ukrainer als bislang größte Gruppe der freiwillig Teilnehmenden, von Integrationskursen ausgeschlossen werden sollen.
Gemeinsam mit vielen Partnern im Bündnis fordert der DCV deshalb:
➡️ Den Zulassungsstopp zu Integrationskursen aufheben.
➡️ Die bedarfsgerechte, auskömmliche Finanzierung der Kursstrukturen sichern.
➡️ Langfristigen Schaden für Gesellschaft und Arbeitsmarkt verhindern: Ohne Sprachkenntnisse drohen prekäre Arbeitsverhältnisse, Abhängigkeit von Sozialleistungen und der Verlust internationaler Fachkräfte.
Zum Appell „Schaden abwenden! Lernsperre aufheben! Deutschkenntnisse fördern!“

