Gebets-Gedenken für Stade (Freitag, 3.7., 12 Uhr – niedersachsenweit)
Wie viele Menschen in Stade, in Niedersachsen und im ganzen Bundesgebiet sind auch wir hier schockiert von dem, was am Montag, 29. Juni, um die Mittagsstunde rund 40 Kilometer westlich von Hamburg passiert ist.
Mehrere Mitarbeitende einer Mutter-Kind-Einrichtung sowie Mitarbeitende eines Jugendamtes wurden erschossen. Insgesamt gab es sechs Tote.
Unzählige Kolleginnen und Kollegen verrichten täglich ihre Arbeit zum Schutz von Kleinstkindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Dieses Ereignis schockiert sowohl die Schutzsuchenden als auch diejenigen, die beruflich beispielsweise im Feld von Kinder- und Jugendhilfe tätig sind. Es schockiert uns als Caritas in Niedersachsen auch deshalb, weil wir selbst Träger von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sind.
In der Stille und im Gebet wollen wir unserer Fassungslosigkeit und unserer Hoffnung Ausdruck geben.
Guter Gott,
mit Ohnmacht, Wut, Trauer, Zorn stehen wir hier.
In Verbundenheit mit den Toten.
In Verbundenheit mit ihren Angehörigen.
In Verbundenheit mit den Klienten dieser Einrichtung.
Den Müttern, Vätern, Kindern.
In Verbundenheit mit allen Klientinnen und Klienten, die sich jetzt fürchten.
In Verbundenheit mit allen Mitarbeitenden solcher Einrichtungen.
Wir bitten um Trost.
Wir bitten darum, nicht blind zu werden.
Wir bitten um Beistand für die richtigen Schritte
und Taten auf dem Weg ins Morgen.
Wir bitten um Segen.
Quelle: Caritas, 1.7.2026
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