jugendsozialarbeit nord 193, April 2018

Inhalt Grußwort der Niedersächsischen Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Dr....

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Veranstaltungen

Seminar „Die „Psycho-Logik“ auffälligen Verhaltens

Deckblatt Flyer

bei Jugendlichen im Übergang Schule-Beruf“ für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten,...

Downloads

Fortbildungskatalog 2/2018

Forbildungskatalog PACE JuWes

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten

DOKUMENTATION: LAG JAW - Trägerübergreifender Fachtag der Jugendmigrationsdienste in Niedersachsen

„Im Jugendmigrationsdienst treffen Wünsche, Träume und Lebenswelten auf gesellschaftliche und...

Themenheft 3 2017: Extremismus

Titelblatt Themenheft Extremismus

Formen, Hintergründe und Strategien

Stellungnahmen

Fünf Fragen zur zukünftigen Ausrichtung der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen

Deckblatt 5 Fragen zur JSA

an den Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen (LAG...

Seminar „Prinzen & Piraten?!

Methodische Arbeit mit männlichen (muslimischen) Jugendlichen“ in Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten, 22.2.2018, Hannover, Stephansstift

Flyer Prinzen & Piraten

Die meisten Fachkräfte aus der Jugendsozialarbeit/ Jugendberufshilfe haben sich folgende Fragen schon einmal gestellt:

-    Was tun, wenn die Jugendlichen sich nichts sagen lassen?
-    Was tun, wenn sie auf Aufforderungen nicht reagieren?
-    Was tun, wenn sie Grenzen überschreiten?
-    Was tun mit aggressiven, gewaltbereiten, muslimischen Jugendlichen?

Männliche muslimische Jugendliche gehören selbstverständlich in den pädagogischen Arbeitsalltag der Einrichtungen der Jugendsozialarbeit/Jugendberufshilfe. Doch der Um-gang mit Jugendlichen mit muslimischem Hintergrund ist oftmals schwierig, da die Jugendlichen sich häufig auf die Besonderheiten ihrer kulturellen Identität berufen. Sie zeigen provokantes Verhalten, das manchmal durch die Demonstration von körperlicher Stärke bis hin zu Gewalttätigkeit begleitet wird. Dieses Verhalten führt zu massiven Konflikten und angesichts der Provokation und möglicher wie tatsächlicher Gewalttätigkeit kommen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen vielfach an ihre Belastungsgrenze.

Die konfrontative Gesprächsführung ist nach Prof. Dr. Ahmet Toprak besonders geeignet, Konflikte mit männlichen muslimischen Jugendlichen zu lösen. „Kinder und Jugendliche überschreiten Grenzen und suchen die pädagogische Reaktion auf ihr Fehlverhalten bei gleichzeitiger Wertschätzung ihrer Person“, so die Erfahrung von Prof. Toprak.

In der Fortbildung „Prinzen & Piraten?! Methodische Arbeit mit männlichen (muslimischen) Jugendlichen“ wird es um die Bewältigung schwieriger Situationen in den Einrichtungen der Jugendberufshilfe gehen. Sie erfahren, wie der gewaltpräventive, konfrontative Ansatz in ihrer alltäglichen Arbeit angewendet werden kann.

Inhalte der Fortbildung
-    Sozialisations- und Erziehungsbedingungen der Jugendlichen
-    Grundlagen der Konfrontativen Gesprächsführung

Arbeitsmethoden
-    Vortrag
-    Diskussion
-    Arbeitsblätter (Vertiefung des Konfrontativen Ansatzes anhand von Fallbeispielen)


Diese Fortbildung wird von der NBank im Rahmen des Scorings als Qualifizierungsnachweis entweder für das Querschnittsziel „Förderung der Gleichstellung von Männern und Frauen“ oder für das Querschnittsziel „Förderung der Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung“ anerkannt.

DAS SEMINAR IST BEREITS AUSGEBUCHT

 

 

erstellt am: 20.12.2017