jugendsozialarbeit nord 210, September 2019

Deckblatt Infodienst

Das ist unser Haus – Empowerment im „P12“, Autorinnen: Hella Pergande und Veronika Pelzer

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Themenheft 3/2019

Deckblatt Themenheft Erfolgsgeschichten

Warum sich Dranbleiben lohnt! Erfolgsgeschichten und -konzepte

Fortbildungskatalog 4/2019

Forbildungskatalog PACE JuWes

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten

Themenheft 2/2019

Deckblatt Themenheft

Doing Culture – Wege zu selbstbestimmter Teilhabe

Stellungnahmen

Fünf Fragen zur zukünftigen Ausrichtung der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen

Deckblatt 5 Fragen zur JSA

an den Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen (LAG...

Seminar „Sergej und Mustafa schlagen sich…!- wieso eigentlich?!“

Interkulturelle Kompetenz für die pädagogische Praxis in Jugendwerkstätten und Pro-Aktiv-Centren, 29.-30.01.2015m Hannover, Stephansstift

Deckblatt Einladung Interkulturelle Kompetenz

In Zeiten der Globalisierung und weltweiter Migration bedeutet Kommunikation in der sozialpädagogischen Praxis der Jugendsozialarbeit oft der tägliche Umgang mit fremden Kulturen, Milieus, Lebensweisen und Kommunikationsstilen. Es wird mit jungen Menschen gear-beitet, die Hierarchien, Höflichkeiten und Geschlechterrollen völlig anders erleben und damit umgehen als die Fachkräfte.

Dabei werden konflikthafte Kommunikationssituationen häufig durch ethnisierende und kulturalisierende Erklärungsmuster gedeutet und interpretiert ("typisch deutsch, typisch türkisch, typisch russisch..."). Wir übersehen, dass es in interkulturellen Settings auch um Dominanzfragen und Machtverhältnisse geht.

Interkulturelle Kompetenz wird als Fähigkeit definiert, sich in kulturellen Überschneidungssi-tuationen angemessen zu orientieren und sich aufgrund von Kontext abhängigem Wissen richtig und hilfreich verhalten zu können. Inhalt und Ziel des Seminars ist es daher, diese Fähigkeit zu erlangen bzw. zu vertiefen. Das Verhalten im kulturellen Kontext verlangt folgende Einzelkompetenzen, auf welche im Seminar gezielt eingegangen wird:
•    Erkennen, wie Individuen von kulturellen Werten beeinflusst werden, welche kulturel-les, mustereigenes Selbstverständnis prägen.

  • Eigene und fremde Werte und Einstellungen, sowie die Relativität von Werten und Normen kognitiv erfassen und damit handlungsfähig bleiben.
  • Ethnisierende Tendenzen bei sich und anderen aufdecken und die Fähigkeit entwickeln, kulturbedingtes und individuelles Handeln zu unterscheiden.
  • Die Fähigkeit erwerben, mit durch Fremdheit bedingtem Stress umzugehen, Widersprüche zu ertragen, sowie die Fähigkeit, Empathie für das Fremdkulturelle zu entwi-ckeln.
  • Transkulturelle Fähigkeiten entwickeln, eine Fremdbegegnung bewusst wahrzunehmen, sich darin zu orientieren, die eigene und die fremde Kultur reflektieren und demzufolge verantwortungsvoll handeln.


Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter/innen aus Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten, die gewillt sind, sich mit dem sensiblen Thema „Interkulturelle Kompetenz“ auseinander zu setzen und offen für eine aktive Teilnahme sind.

Maximale Teilnehmer/innenzahl: 16

erstellt am: 17.12.2014