jugendsozialarbeit nord 211, Oktober 2019

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Jessica Schleinkofer: Projekte zur Nachhaltigkeit – eine Chance für junge Menschen in...

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Themenheft 3/2019

Deckblatt Themenheft Erfolgsgeschichten

Warum sich Dranbleiben lohnt! Erfolgsgeschichten und -konzepte

Fortbildungskatalog 4/2019

Forbildungskatalog PACE JuWes

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten

Themenheft 2/2019

Deckblatt Themenheft

Doing Culture – Wege zu selbstbestimmter Teilhabe

Stellungnahmen

Fünf Fragen zur zukünftigen Ausrichtung der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen

Deckblatt 5 Fragen zur JSA

an den Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen (LAG...

2-teilige Fortbildung „Ich pack´s!“ – Selbstmanagement mit dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®)

Stephansstift Hannover, 1. Teil: 19.-20.5.2015, 2. Teil: 25.9.2015 (vorbehaltlich einer Bewilligung durch die NBank)

Flyer

In den Einrichtungen der Jugendberufshilfe werden Jugendliche und junge Erwachsene in dem Prozess, ihren eigenen Weg mit Blick auf Ausbildung, Beruf und Teilhabe in der Gesellschaft zu finden, von den Fachkräften beratend und unterstützend begleitet. Doch bei manchen jungen Menschen ist das Interesse an einer beruflichen Integration nicht wahrnehmbar. Dies führt dazu, dass die Fachkräfte große Anstrengungen unternehmen, um die vorhandenen Potenziale und Ressourcen bei den Jugendlichen zu erkennen und Entwicklungsfortschritte und Verhaltensänderungen zu ermöglichen.

  • Doch wie können Jugendliche ihre Potenziale erkennen und trainieren?
  • Wie lässt sich der Fokus auf die vorhandenen Ressourcen richten?
  • Wie kann man sich vom defizitorientierten Vorgehen loslösen und ein zukunftsge-richtetes Management der Gesamtpersönlichkeit Jugendlicher gestalten?


Aufgrund dieser Fragestellungen wurde speziell für Kinder und Jugendliche das ZRM®-Training (Zürcher Ressourcen Modell) als Instrument im Lerncoaching entwickelt. Es versteht sich als ein Lebens- bzw. Zukunftsbewältigungs- und -gestaltungstraining. Die Jugendlichen erleben dabei ein ressourcenorientiertes Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Handeln. Sie erweitern ihren Handlungs- und Entscheidungsspielraum und bekommen eine nachhaltige Hilfe zum Selbstmanagement.

Auf spielerische und motivierende Art können die Jugendlichen ihre individuelle Persön-lichkeit mit all ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten erforschen, lernen, klare Ziele zu formu-lieren und diese im Alltag realistisch umzusetzen.

Theoretische Grundlagen
Das Zürcher Ressourcen Modell integriert Theorien aus den Neurowissenschaften und verschiedene Konzepte aus der Tiefen-, der Ziel-, der Emotions-, der Körper- sowie der Lern- und Verhaltens-Psychologie in einem Gesamtmodell. Grundsätzlich geht es darum, die Bedingungen für Veränderungen aufzuzeigen, das eigene Handeln zu beeinflussen und Veränderungsprozesse selber wirksam und dauerhaft einzuleiten.

Methodik
Neben der Vermittlung theoretischen Wissens stellt das Zürcher Ressourcen Modell eine Reihe von Methoden und interaktiven Selbsthilfetechniken vor, die sich in der Praxis als besonders hilfreich und wirksam erwiesen haben. Diese ressourcenaktivierenden Methoden können in Einzelübungen und in Kleingruppenarbeit ausprobiert werden. Dabei wer-den sowohl kognitive als auch emotive und physiologische Elemente berücksichtigt und systematisch in den Entwicklungsprozess miteinbezogen.


Im ersten Teil der Fortbildung (zwei Seminartage) werden folgende Ziele verfolgt:
Die Teilnehmer/innen des ZRM®-Trainings erleben ein ressourcenorientiertes und lustvol-les Verfahren des Selbstmanagements. Sie können ein persönliches Thema bearbeiten und dabei lernen, eigene, bereits vorhandene Stärken und Möglichkeiten zu entdecken und zu nutzen. Die erlernten Übungen können in der Arbeit mit Jugendlichen angewendet werden.

Im zweiten Teil der Fortbildung (ein Seminartag) können die Teilnehmer/innen dann ihre Erfahrungen mit den ersten Umsetzungen der erlernten Übungen zur sozialen Kom-petenz einbringen. Sie haben die Möglichkeit, bis dahin gemachte Erfahrungen mit sich selbst und/ oder in der Umsetzung des ZRM in der Arbeit mit Klient/-innen zu reflektieren und supervidieren. Passend zu den besprochenen Fallbeispielen werden dabei Theorie und Methoden des Grundkurses aufgefrischt und ggf. vertieft.

DER ZWEITE TEIL DER FORTBILDUNG FINDET VORBEHALTLICH EINER BEWILLIGUNG DER ZUWENDUNG DURCH DIE NBANK STATT.

erstellt am: 31.03.2015