jugendsozialarbeit nord 211, Oktober 2019

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Jessica Schleinkofer: Projekte zur Nachhaltigkeit – eine Chance für junge Menschen in...

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Themenheft 3/2019

Deckblatt Themenheft Erfolgsgeschichten

Warum sich Dranbleiben lohnt! Erfolgsgeschichten und -konzepte

Fortbildungskatalog 4/2019

Forbildungskatalog PACE JuWes

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten

Themenheft 2/2019

Deckblatt Themenheft

Doing Culture – Wege zu selbstbestimmter Teilhabe

Stellungnahmen

Fünf Fragen zur zukünftigen Ausrichtung der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen

Deckblatt 5 Fragen zur JSA

an den Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen (LAG...

Seminar "Diversitätsbewusst heißt diskriminierungskritisch!"

Eine Einführung in den Anti-Bias-Ansatz für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten, 22.-23.09.2015, Hannover, Stephansstift

Flyer Seminar Anti-Bias

Der Anti-Bias-Ansatz wurde in den USA und in Südafrika im Kontext der Antidiskriminierungsarbeit entwickelt. Das Wort ‚bias’ kommt aus dem Englischen und wird sowohl als Voreingenommenheit als auch als gesellschaftliche Schieflage übersetzt. Der Anti-Bias-Ansatz nimmt verschiedenste Formen von Diskriminierung - etwa entlang der Differenzlinien Geschlecht, Herkunft, Alter, soziale Schicht, körperliche und geistige Gesundheit oder sexuelle Orientierung – in den Blick und zielt langfristig auf deren Abbau. Ansatzpunkte dabei sind die Reflexion der eigenen Haltung und die Entwicklung einer diversitätsbewussten und diskriminierungskritischen professionellen Praxis.

Das zweitägige Einführungsseminar ermöglicht eine grundlegende Auseinandersetzung mit Diversität und Diskriminierung. Ausgangspunkt für Selbstreflexion und Austausch sind zunächst die je eigenen Erfahrungen mit Vorurteilen, Macht und Diskriminierung. Dabei werden die Funktionsweisen und Auswirkungen von Diskriminierung im Kontext gesellschaftlicher Machtverhältnisse gemeinsam bearbeitet und die Möglichkeiten eines Umgangs in konkreten Situationen betrachtet. Diskriminierung wird so auf zwischenmenschlicher wie auf struktureller Ebene greifbar.

Danach richten wir den Blick auf die Praxis:

  • Was ermöglicht die Anti-Bias Perspektive für die Reflexion und Weiterentwicklung der professionellen Arbeit in den Jugendwerkstätten und Pro-Aktiv Centern?
  • Wie können Angebote und Strukturen in der Jugendsozialarbeit/Jugendberufshilfe entwickelt werden, die auf dem Anti-Bias-Ansatz basieren?
  • Wie kann ein Raum geschaffen werden, in dem Erfahrungen mit Diskriminierung anerkannt und Empowerment ermöglicht werden?

Ausgangspunkt dieser Praxisentwicklung sind die Fragen und Anliegen der Teilnehmenden.

Die gemeinsame Arbeit findet in einem permanenten Wechsel von Einzelarbeit, Austausch in Kleingruppen und Reflexionen im Plenum statt. Dabei sind alle Anwesenden Experten und Expertinnen ihres Erlebens und ihrer Praxis. Wir arbeiten mit Methoden aus der südafrikanischen Anti-Bias-Arbeit bzw. deren Weiterentwicklung durch die Anti-Bias-Werkstatt.

Maximale Teilnehmer/innenzahl: 16

erstellt am: 28.07.2015