jugendsozialarbeit nord 202, Januar 2019

Integration ohne betriebliche Sozialisation? Zur Problematik betriebsferner Berufsbildung bei der...

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Veranstaltungen

Seminar "Mythos Realität– Von der Auseinandersetzung mit fremden Realitäten“

Deckblatt Flyer

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten, 19.06.2019, "Rotation" in den ver.di-Höfen Hannover

Seminar „Prinzen & Piraten?!

Flyer Prinzen & Piraten

Methodische Arbeit mit männlichen (muslimischen) Jugendlichen“ in Pro-Aktiv-Centren und...

Seminar „Mit Witz und Wertschätzung entwaffnen"– Konfliktprävention

Deckblatt Flyer

für Anleiter/innen in Jugendwerkstätten, 13.05.2019, Hannover, Stephansstift

Downloads

Fortbildungskatalog 1/2019

Forbildungskatalog PACE JuWes

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten

Themenheft 3/2018: Gelungener Einstieg in den Arbeitsmarkt

Deckblatt Themenheft

Kompetenzen – Bewerbung – Anforderungen

Themenheft 2 2018 Jugendsozialarbeit 4.0?

Deckblatt Themenheft

Herausforderung Digitalisierung

Stellungnahmen

Fünf Fragen zur zukünftigen Ausrichtung der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen

Deckblatt 5 Fragen zur JSA

an den Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen (LAG...

Seminar „Crosswork – Wenn Frauen mit jungen Männern arbeiten“

für weibliche Mitarbeiterinnen aus Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten, 30.10.2018, Hannover, Stephansstift

Deckblatt Flyer

Crosswork bezeichnet die geschlechtsreflexive pädagogische Arbeit mit dem „Gegengeschlecht“, also beispielsweise von Frauen  mit jungen Männern. Wie immer in der geschlechtersensiblen Arbeit ergibt sich aus dem Setting des Crosswork ein Genderparadox. Zum einen soll das Setting dazu dienen geschlechtliche Zuschreibungen zu dekonstruieren, geschlechtliche Vielfalt anzuerkennen, Geschlechtergerechtigkeit zu fördern und Jugendliche bei der Aneignung einer selbstbestimmten geschlechtlichen Identität zu begleiten. Auf der anderen Seite wird durch das Setting selbst Zweigeschlechtlichkeit hergestellt und betont.
Im Wissen um dieses Dilemma sollen die Chancen und die Risiken des Crosswork genauer betrachtet werden. Grundlegend wird dabei ein Blick auf das aktuelle Aufwachsen junger Männer in unserer Gesellschaft geworfen: Wie vielfältig sind männliche Jugendliche und was verbindet sie? Mit welchen geschlechtlichen Botschaften und Anforderungen sind junge Männer konfrontiert? Wie vollzieht sich ihre Selbstsozialisation und wie zeigt sich dabei das „doing masculinity“?
In einem zweiten Schritt wird die Selbstreflektion im Fokus stehen: Wie erlebe ich männliche Jugendliche und junge Männer in der pädagogischen Praxis? Was irritiert mich an ihnen bzw. ihrem Verhalten? Was läuft gut und wo gibt es Konflikte? Und was hat das alles mit meinem eigenen geschlechtlichen Selbstverständnis und meinem Bild von meinen Teilnehmern zu tun? Zum Abschluss soll mittels einer Sequenzanalyse oder einer Fallreflexion die Interaktion und Dynamik im Crosswork-Setting alltagspraktisch reflektiert werden.
Ziel des Seminars ist es, mehr Kompetenzen und Handlungssicherheit in der Arbeit mit männlichen Jugendlichen zu erlangen und praktische Anregungen für die eigene pädagogische Tätigkeit zu bekommen.


Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an weibliche Mitarbeiterinnen aus den Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten.


Diese Fortbildung wird von der NBank im Rahmen des Scorings als Qualifizierungsnachweis für das Querschnittsziel „Förderung der Gleichstellung von Männern und Frauen“ anerkannt.

erstellt am: 26.09.2018