jugendsozialarbeit nord 215, Februar 2020

Deckblatt Infodienst

Präventionsprogramm „Respekt Coaches“ des Caritas-Sozialwerkes, Eva-Maria Anten und Valeria Haupt

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Veranstaltungen

Genderkompetenz im interkulturellen Kontext

Deckblatt Flyer

12.-13.5.2020, Hildesheim, Priesterseminar

Umgang mit schwierigen pädagogischen Situationen

Deckblatt Flyer

ein Persönlichkeits- und Deeskalationstraining, 7.-8.5.2020, Loccum, Ev. Akademie

Argumentationstraining gegen Sexismus

Deckblatt Flyer

5.5.2020, Hannover, ver.di-Höfe

Downloads

Fortbildungskatalog 1/2020

Forbildungskatalog PACE JuWes

für Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten

Themenheft 3/2015, aktualisierte Neuauflage Dez. 2019

Das Fördern planen – Individuelle Förderplanarbeit in Jugendwerkstätten und Pro-Aktiv-Centren

Themenheft 3/2019

Deckblatt Themenheft Erfolgsgeschichten

Warum sich Dranbleiben lohnt! Erfolgsgeschichten und -konzepte

Stellungnahmen

Fünf Fragen zur zukünftigen Ausrichtung der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen

Deckblatt 5 Fragen zur JSA

an den Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen (LAG...

„Von dreckigen B*ches und coolen Checkern“

Starre Geschlechterbilder vs. geschlechtliche Vielfalt – Doing Gender in der Jugend(sozial)arbeit, 19.2.2020, Hannover, ver.di-Höfe

Flyer Doing Gender

Geschlechterrollen werden gesellschaftlich geprägt – manchmal sehr starr, manchmal flexibler. Um junge Menschen in ihrer Suche nach ihrer eigenen Geschlechtsidentität zu unterstützen, ist es hilfreich, den sozialen Herstellungsprozess von Geschlecht bzw. Geschlechtszugehörigkeit in den Blick zu nehmen, in dem dieses als Unterscheidungskategorie gesehen wird. Denn Menschen müssen nicht männlich oder weiblich sein. Sie können beides zugleich sein oder mal mehr das eine, mal mehr das andere.

Stereotype Erwartungen in Gesellschaft und Familie, aber auch in Jugendszenen und Sozialen Medien begrenzen jedoch das Spektrum der Geschlechtsidentitäten. Wie geht es den jungen Men-schen, mit denen wir arbeiten, in ihrer eigenen? Wie können Fachkräfte die weitere Suche der Jugendlichen nach einer eigenen Ge-schlechtsidentität fördern und wie stärken wir die Jugendlichen in ihrem Umgang mit der Thematik?
Im Rahmen der Fortbildung geht es dabei um eine Schärfung des Blicks auf folgende Fragen:
•    Welchen Herausforderungen sehen sich gerade männlich identifizierte Jugendliche gegenüber?
•    Womit sind weiblich gelesene Jugendliche konfrontiert?
•    Was können wir als Fachkräfte tun, um Jugendliche zu unterstützen, die sich nicht im binären System wiederfinden?
•    Welche Rolle spielen Mainstream-Musik und populäre Jugendszenen und was hat das mit gesellschaftlichen Prägungen und Erwartungen zu tun?
•    Welche Rolle spielt auch die eigene Geschlechtlichkeit in der Arbeit mit Jugendlichen?

In der Fortbildung werden Methoden der genderreflektierten, politischen Bildung aus der Jugendkulturarbeit vorgestellt und durchgeführt. Darüber hinaus gibt es viel Raum für Austausch und kollegiale Reflexion.

Diese Fortbildung wird von der NBank im Rahmen des Scorings als Qualifizierungsnachweis für das Querschnittsziel „Förderung der Gleichstellung von Männern und Frauen“ anerkannt.

Max. TN-Zahl: 20 Personen



Dateien:
Flyer_Doing_Gender.pdf356 K
erstellt am: 19.02.2020