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LAG JSA Niedersachsen

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Jugendsozialarbeit der in der LAG JSA Niedersachsen zusammengeschlossenen freien Träger bietet sozialpädagogische und berufsbezogene Hilfen zur Integra­tion und Verselbstständigung Jugendlicher und junger Erwachsener in Aus­bildung, Beruf und Gesellschaft.

 

Sie hat dabei immer die gesamte Lebens­situation der jungen Menschen im Blick und umfasst und verbindet Leistun­gen verschiedener sozialpolitischer Felder. Dabei ist sie in erster Linie Teil der Jugendhilfe gemäß § 13 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII / KJHG).  

 

In ihren Aktivitäten reicht die Jugendsozialarbeit darüber hinaus in weitere Bereiche und gesetzliche Regelungen hinein. Es sind dies insbesondere das Arbeitsförderungsgesetz (SGB III), die Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II), das Berufsbildungsgesetz (BBiG), das Sozialgesetzbuch Sozialhilfe (SGB XII) sowie die gesetzlichen Regelungen zur Eingliederung von Aussiedler*innen und Ausländer*innen.

 

Die LAG JSA arbeitet derzeit in drei Fachausschüssen:

 

FA Hilfen für zugewanderte junge Menschen

Der Fachausschuss erörtert in regelmäßigen Abständen alle Fragen und Themenbereiche, die sich aus der besonderen Situation zugewanderter junger Menschen ergeben und die deren Teilhabe und Partizipation an der Zuwanderungsgesellschaft Niedersachsens betreffen. Der Grund- und Leitgedanke der Arbeit des Fachausschusses ist die Verbesserung der Situation für die zugewanderten jungen Menschen. Bei allen Vorhaben des Fachausschusses wird versucht, zu intensiven Diskussionen beizutragen, die zum Weiterdenken einladen, wie eine resilientere Zukunft für zugewanderte junge Menschen gestaltet werden kann.

 

Der Fachausschuss widmet sich im Jahr 2025 schwerpunktmäßig dem Themenkomplex Lobbyarbeit für die Zielgruppe und Beratungseinrichtungen für zugewanderte junge Menschen. Zudem erfolgt eine fortlaufende kritisch konstruktive Beobachtung und Begleitung der Landes- und bundespolitischen Maßnahmen und Entwicklungen im Bereich zugewanderter junger Menschen. Weitere Aspekte, die der Fachausschuss verstärkt im Blick behält: Psychische Gesundheit junger Menschen; Suizidprävention; Antisemitismus; Antiziganismus; Inklusive Jugendarbeit. 

 

 

 

FA Jugendberufshilfe

Im Fachausschuss "Jugendberufshilfe" begleiten die in der Fachpraxis verwurzelten Trägervertreter*innen das entsprechende niedersächsische Arbeitsfeld.

 

Der Fachausschuss Jugendberufshilfe beschäftigt sich intensiv mit den aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der beruflichen Integration junger Menschen.  Ziel des FA ist es, Hindernisse zu identifizieren, die den Einstieg ins Berufsleben erschweren, und Lösungen zu entwickeln, die eine erfolgreiche Zukunft für junge Menschen ermöglichen. Dabei stehen die Bedarfe der Jugendlichen im Mittelpunkt – von der beruflichen Qualifizierung bis zur sozialen Integration.
Besonders wichtig ist dem Fachausschuss der Erhalt stabilisierender Angebote wie die Jugendwerkstätten und Pro- Aktiv-Centren. Angesichts drohender Mittelkürzungen setzt er sich aktiv für die finanzielle und strukturelle Absicherung dieser Maßnahmen ein. Aktuelle Schwerpunkte sind unter anderem:
•    Umfrage zu den Auswirkungen drohender Kürzungen der Jugendwerkstatt-Maßnahmen
•    Postkarten-Aktion zur Sicherung der Jugendwerkstattmaßnahmen
Der Fachausschuss bietet eine Plattform für Austausch und Zusammenarbeit, um tragfähige Lösungen für die Herausforderungen junger Menschen zu erarbeiten. 
Im Jahr 2025 liegt der Fokus besonders auf der finanziellen sowie strukturellen Ausstattung der Jugendwerkstätten sowie der Sicherung einer verlässlichen Förderung auf Bundes- und Landesebene. Durch gezielte Aktionen soll die Politik auf die Bedeutung dieser Angebote aufmerksam gemacht und der Erhalt sowie Fortbestand der Jugendwerkstattmaßnahmen verdeutlicht werden.

 

 

FA Jugendsozialarbeit und Vernetzung


Der Fachausschuss Jugendsozialarbeit und Vernetzung bietet für beteiligte Akteure von Trägern, Schulen und weiteren Anbietern die Plattform für den interaktiven und überregionalen Austausch.

 

Der Fachausschuss beschäftigt sich im Zeitraum 2024/2025 schwerpunktmäßig mit dem Thema Schulabsentismus / Außerschulische Lernstandorte. Dazu steht der Fachausschuss im Austausch mit Expert*innen und Praktiker*innen, um aktuelle Bedarfe sowie Problemlagen zu ermitteln, z.B. zu Verfahren in der Praxis, den Gründen für Schulvermeidung und der finanziellen Stabilisierung und Sicherheit. Die gesammelten Ergebnisse werden anschließend aufbereitet und an Entscheidungsträger übermittelt.